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Bei einem guten Redner fangen die Zuhörer an,

mit den Ohren zu sehen.

Des Volkes Zunge ist Gottes Kesselpauke

Das Buch ist wie eine Rose, beim betrachten

der Blätter, öffnet sich

dem Leser das Herz...

Das Beste, was man vom Reisen mit nach Hause bringt,

ist die heile Haut.

Der Tor braucht einen Keulenschlag,

wo dem Weisen ein Wink genügen mag.

Einen Teil solst du ausgeben,

einen Teil sollst du weggeben,

einen Teil sollst du sparen.

Der Kamin ist das Tulpenbeet

eines Wintertages.

Der Bauch des Armen ist der Trog Gottes,

und wer ihn füllt, ist Gottes Freund.

Der Himmel ist zu den Füßen der Mutter

Die ersten Fehler gehören denen, die sie begehen,

die zweiten denen, die sie zulassen.

Die Weisheit wächst in der Stille

Bildergalerie

Gut schießen, gut reiten,

nicht borgen und nicht lügen.

Die Würde ist die Sonne des Alters

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Gefühle lernen laufen

 Januar 2018: 

sinnloses Blutvergießen und morden im Iran nimmt an Ausmaß zu und die Welt will wegschauen. Diese Seite wird allen denjenigen gewidmet, die sich einsetzen und ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, dass die Öffentlichkeit wenigstens annähernd einen kleinen Einblick bekommt in das dortige Geschehen. Die Politik schaut zu und weg und das darf nicht sein.

Barbara Naziri, eine Exiliranerin setzt sich unermüdlich neben vielen anderen hier lebenden Landsleuten hier dafür ein und gerade bei ihnen möchten wir jetzt ganz besonders sein. Was gehen für Berichte und Bilder durch die Medien die gerade bei den hier lebenden Landsleuten tiefe Wunden reissen, schmerzliche Erinnerungen wieder wie ein Film vorbeilaufen lassen? Die Welt darf nicht wegschauen und auch ein Hr. Auußenminister Gabriel muss den Hintern in der Hose haben und Flagge zeigen.

iHier zwei Texte aus den Händen von Barbara Naziri die die momentane Situation im Iran nicht eindrucksvoller hätten beschreiben können. Es sind leise Hilferufe die um die ganze Welt ziehen, die berühren und schmerzen weil es traurige Wahrheit ist.

Heute am 06.01.2017 findet in Hamburg eine große Demonstration statt die auf die unerträglichen und nicht mehr zu billigenden Zustände im Iran hinwweisen. Schade ich kann nicht live dabei sein, aber ich bin in Gedanken in Hamburg bei und unter Euch. Daniel-Th. Müller

In Hamburg am wurde 06.01.2017 ein Zeichen gesetzt im Kampf gemeinsam gegen die unmenschlichen Machenschaften.

Hier sind wir glücklicherweise noch auf einer „Sicheren Seite“ und können Videos zeigen uns sehen ohne unser Leben zu riskieren.

Deswegen denke ich gerade auch jetzt in diesen Momenten an die Menschen im Iran, die nur selbiges wollen, nämlich informieren und zwar ehrlich informieren was geschieht in Form von Videos über Handy und die dabei ihr Leben riskieren oder schon verloren haben weil sie erwischt wurden.

Hier ein Link zum Video von der Demo in Hamburg von :

Mohammad Zamani

https://www.facebook.com/mohammad.zamani.779/videos/1936191959743130/

 


 

z.B. den Menschen die diese Videos zugespielt haben, gehört ganz besonders unser Dank und Mitgefühl, wenn man bedenkt was diese Menschen auf sich genommen haben uns hautnah zu präsentieren was wirklich passiert. Möge sie Gott beschützen für ihren Mut den sie aufgebracht haben und weiter aufbringen :

Die schwarze Taube © Aramesh

 

Die Friedenstauben tragen Trauer,
gestutzte Flügel, angekettet, 
gefangen fest im Vogelbauer 
und niemand zeigt sich, der sie rettet.

Die Menschen treibt es auf die Gassen,
die Angst vergessen, die sie bannte,
das Wort wird sich nicht stoppen lassen, 
das allen auf der Zunge brannte.

Es brechen Schlösser von den Mündern, 
ein Aufruhr gegen Heuchelei.
„Das Menschenrecht ist nicht zu plündern!“
erklingt es wie einz‘ger Schrei.

Wie wilde Schlangen züngeln Flammen, 
die hungrig sich durchs Dunkle fressen. 
Hilf uns, das Böse zu verdammen!
Wer kann das Leid der Menschen messen?

Gleich einer Mauer steht die Macht, 
zerfetzt das Leben, Schüsse knallen. 
Ein Seufzer tönt, dann ewige Nacht, 
in deren Tiefe Körper fallen.

Ein neuer Tag, kein Vogel singt,
das Dämmerlicht färbt sich blutrot 
und keiner da, der Botschaft bringt – 
ein dunkler Schatten schweigt sich tot.

Verzweiflung will mich schon verleiten, 
da sehe ich die junge Frau 
aus einer Einbahnstraße schreiten 
und mit ihr schwindet jedes Grau.

Sie schaut sich um, löst ihren Schleier 
und wirft ihn hoch mit einem Lachen;
ich atme heftig, fühl mich freier 
und trachte es, ihr nachzumachen.

Nun wollen wir dem Wind erlauben,
sie fortzutragen übers Land,
sie gleichen schwarzen Friedenstauben 
von unserer Hoffnung abgesandt.

Der Machtgier scheinheiliger Greise 
und Unterdrücker hier im Land 
erliegen wir zu keinem Preise,
denn FREIHEIT ist ein Menschenpfand.

Iran, Januar 2018 ?

 

Schwester im Iran

Unter den Flügeln der Nacht. / در زیر بال شب
gleite ich wie ein Schatten /
می لغزم چو سایه ای 
durch vergessene Gassen. /
میان کوچه ها

Die Sterne unter meinen / ستاره ها در زیرِ 
Augenlidern sind verbrannt /
پلک ها ی ام سوخته اند 
an den Suren der Heuchler. /
در ٍثوره های ریاکارانه

In der Ferne erstirbt die Fontäne / در دورها جان می بازند فواره هایِ 
einer gesummten Melodie durch /
نجوای یک ملودی 
einen letzten Hilfeschrei. /
میان آخرین فریاد امداگرانه

Asche ist auf mein Haar gefallen, / خاکستر بر موی ام می نشیند 
der Spiegel der Erinnerung erblindete /
آئینه یاد نابینا گردیده
und ruft vergeblich meinen Namen. /
و فرا می خواند بیهوده نام مرا

Doch meine Gedanken überlasse ich / اما اندیشه های ام را می سپارم 
den Flammen wie der Sonne den Tau, /
بر آتش، همچو شبنمی بر آفتاب 
damit sie neu geboren werden. /
تا آنکه ز نو زاده شود .

© Aramesh /آرامش 


(literarisch ins Persische übertragen von 
Dariush Ian)

02. Januar 2018

Erklären Sie sich in deutschem Namen solidarisch mit den friedlichen Demonstranten Irans

Helfe mit Deiner Unterschrift Barbara Naziri für die Petition

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