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Ich kenne dich
So dachte ich bei mir
Bis zu jenem Tage
An dem dich keiner mehr erkannte

Du bist glücklich
So dachte ich bei mir
Bis zu jenem Tage
An dem niemand mehr glücklich war

Du bist mir nahe
So dachte ich bei mir
Doch seit jenem Tage
Bist du nicht mehr da

Du hast uns hinter dir gelassen
Denn wir sind Hinterbliebene
Und uns eint der Schmerz
Dass wir deinen nicht erkannten

Wenn ich früher an dich dachte
Konnte ich lachen
Jetzt tut es weh

Bewahr mir ein Erinnern wie einen Lebenskuss,
so bleib ich in der Nähe auch wenn ich gehen muss.
Erzähl von mir mit Lachen,
so waren wir ja einst,
erzähl die tollsten Sachen.
Auch wenn du später weinst.

Nimm Deine Zeit zum Trauern
und fühle ach den Schmerz,
umgib Dich ruhig mit Mauern
und spür das Leid im Herz.

Da bist Du nun, mit Dir allein,
das kann Dir niemand nehmen,
den Du beweinst wird bei Dir sein,
vereint in Euren Seelen.

Wenn Deine Augen nicht mehr weinen,
dann schau Dich wieder um,
dort warten schon die Deinen,
voll Ungeduld doch stumm.

Einen Menschen loslassen,
ist immer eine schwere Erfahrung.
Wenn wir jemanden verlieren,
der uns nahestand oder den wir geliebt haben,
tut das besonders weh.
Unser Herz gleicht dann einer Wunde,
die schmerzt und lange nicht heilt.
Auch viele noch so gut gemeinte Worte
können diesen Schmerz oft nicht lindern.
In solchen Situationen würden wir uns
am liebsten von allem zurückziehen.
Gedanken müssen geordnet und Gefühle
bewältigt werden. Manches klagt uns an,
vieles hätten wir gerne noch gesprochen,
vielleicht auch einiges wieder gut gemacht.
Grenzen des Lebens.

Du siehst zu, wie die Liebe stirbt an einem Tag.
Siehst zu, wie Tränen zu Pfützen werden und wie einfach nichts geschieht.
Es nervt und ich hab' Angst.
Du siehst zu, wie Deine Freunde sterben und
wie Du zerplatzt vor Stolz und immer nur so tun als ob.
Es nervt und ich hab' Angst.
Du siehst zu, wie der Tag vergeht und die Nacht die nur Sehnsucht bringt.
Ich töte Dich, ich töte mich, ich umarme Dich, ich liebe Dich...



Freundin, für viele Jahre.
Offenes Ohr für meine Sorgen.
Tröstende Worte, in Kummer und Leid.
Einigkeit.
Lachen und glücklich sein.
Viele Dinge gemeinsam erleben...
Auseinandersetzung -
und das Wissen:
Du bist immer für mich da.
Ich vermisse dich!

Tod, grüße sie von mir.

 

Was man nicht verhindern kann, ist,
dass geliebte Menschen uns irgendwann verlassen.
Aber man kann verhindern, dass sie in Vergessenheit geraten,
irgendwann.



Begleitet vom Gleichklang
rhythmischen Glockengeläut's
wurden Hoffnungen zu Grabe
getragen...

Die große Hoffnung auf Heilung,
die sehnsüchtige Hoffnung auf ein paar Jahre,
die zarte Hoffnung auf ein paar Monate,
die stille Hoffnung auf ein paar Wochen,
die verzweifelte Hoffnung,
den nächsten Tag noch zu erleben.

Als du auf Heilung hofftest,
blieben dir noch ein paar Jahre.
Als du auf Jahre hofftest,
waren es nur noch Monate.
Als du auf Monate hofftest,
blieben nur noch wenige
Wochen.
Und als du dir noch ein paar
schöne Wochen wünschstest,
begannen deine letzten Tage in
diesem Leben.
Aus den Tagen wurden Stunden,
Minuten, Sekunden...

und so hat sich keine deiner Hoffnungen erfüllt.

Der Tod läßt nicht mit sich handeln,
aber er bewahrte dich davor,
noch schlimmeres Leid ertragen zu müssen.

Der Tod hat dich erlöst,
und ich bin dankbar dafür.

 

stille Gedichte Nr.3

Dein Leben, o Mutter, war Arbeit und Pflicht,
Dein sorgendes Lieben faßt Worte nicht.
Du legtest Dein Leiden in Gottes Hände,
dass er selbst dein Sterben zum Guten uns wende.
Du warst bis zum Tode
zum Opfern bereit,
Gott lohne es Dir
in der Ewigkeit.
Vater unser- Ave Maria

Komm zu mir in meinen Arm,
ich halte Deine Seele warm.
Und wenn Du denkst Du kannst nicht mehr,
geb' ich von meiner Kraft was her.
Ich denk' an Dich, sei' Dir gewiss
weil Du in meinem Herzen bist!

Du warst noch nicht geboren,
hast nie das Licht gesehn
und warst schon auserkoren
von dieser Welt zu gehn

Du durftest niemals lachen
und froh und lustig sein
und Kinderspäße machen,
im hellen Sonnenschein

Nie durft ich Trost dir spenden,
dich in die Arme schließen,
dich führen an den Händen
mit dir die Welt genießen

Du durftest nie erfahren,
wie warm die Sonne scheint.
Ich werde dich bewahren,
hab sehr um dich geweint.

Trotzdem:
DU hast mich gelehrt
was Liebe ist und Wert.
Du kleiner Fratz,
weit und breit
bist du der größte Schatz,
für mich für alle Zeit.



Nichts ist vergänglicher als unser irdisches Dasein,
doch das Leben beginnt neu, durch die Erinnerung an mich,
durch das was ich im Herzen bei Euch allen hinterlassen habe.
Ich werde bei euch sein als heller Stern wenn Ihr mich sucht
am Firmament des allgegenwärtigen Reiches Gottes.

Freude ist der Tag
Trauer die Nacht
Leben ist unendlich
Es verändert nur die Form
Das lehrt uns die Natur.

Wir müssen suchen
nicht festhalten
erinnern
nicht vergessen.

Wir müssen aber auch
aushalten
und hoffen
dass Glaube und Liebe tragen
über die Zeit der Trauer hinaus.

Das Licht des Lebens
ist erloschen,
doch längst wurde in einer
herrlichen Welt
ein neues Feuer entfacht.
Es wird strahlen,
voll Wärme und Liebe,
jetzt und in alle Ewigkeit.

Mensch,
du bist Wunder,
du bist Geist,
du bist Licht.
Du bist Teil eines Ganzen,
aber sterblich -

das bist du nicht.

Denk an dich
und seh dein liebes Gesicht
denk an dich
vergess dich nicht

Hast all den Schmerz jetzt hinter dir
bin in Gedanken bei dir
bist jetzt gut aufgehoben
wir sehen uns irgendwann da oben.

Ich sah eine Windmühle, ein starker Wind blies,
und die Flügel drehten sich.
Dann ließ der Wind nach,
und die Flügel hörten auf, sich zu drehen.

Du bist wie ein Buch das ich nie gelesen,
wie ein Lied das ich nie gehört.
Du bist ein Abenteuer welches ich nicht bestritten.
Nun bist Du unerreichbar und doch tief in meinem Herz.

Schweigen so erdrückend.
Tränen sind versteckt.
Glaube existiert nicht.
Passiert sein kann es nicht.

Mein Blick schweift hinüber.
Jener Stuhl er bleibt nun leer.
Dieser Platz es war der deine.
Das Gewesene, bleibt es hier?

Möchte halten, das Lachen deines Wesen's
- ist so schwer, will nicht gelingen.
Die Trauer verschleiert alles und Tränen fließen
- deines verlorenen Lebens.



Steht nicht weinend an meinem Grab
Ich lieg nicht hier in tiefem Schlaf
Ich bin der Wind, der immer weht
Die Sonne, die hoch am Himmel steht
Der Regen, der auf dich fällt
Der Mond, der deine Nacht erhellt

Ich bin die Lieder, die wir gerne hörten
Meine Macken, die dich fast nie störten
Der Wein, den wir gern getrunken
Meine Sprüche, tief im Schlaf versunken
Und fühlst du dich mies mal irgendwann
Bin ich die Erde, die dich dann ertragen kann

Ich bin die Zigaretten, die wir zusammen rauchten
Die Träume, die wir aneinander verbrauchten
Die Tage, die wir zusammen verbrachten
Die Nächte, die wir zu Tagen machten
Die Freude, die aus deinen Augen spricht
Die Worte, hier in diesem Gedicht

Ich bin die Freundin, die immer zu dir steht
Die dir manchmal zeigt wie's weitergeht
Ich bin das Feuer, das stets in dir brennt
Bin die, die dich tief drinnen kennt
Ich bin im Herz - ich geh nie fort
Ihr seid mein Himmel - er ist kein Ort

Steht nicht weinend an meinem Grab
Ich lieg nicht dort, weil ich nie starb



Einige Menschen haben die Gabe Engeln zu begegnen!
Andere Menschen haben die Kraft, diese Engel wieder gehen zu lassen!
Ihr seid ganz besondere Menschen:
Ihr hattet die Gabe und die Kraft und
Euer Engel bleibt für immer in Euren Herzen!

Wieviele Tränen sind im Laufe der Jahrzehnte, körperwarm auf die kalten Bruchsteinplatten gefallen, die seit Jahren den Boden dieser Trauerhalle schmücken.

Einer Halle deren Wände getränkt sind vom Verlust der Menschenleben und die schwanger gehen mit dem Schmerz der dadurch entstanden ist!

Meine Tränen und seine Tränen mischen sich mit all den anderen. Seen und Meere sind entstanden dadurch und die Wogen tragen dich in eine neue, warme und sichere Welt. Einer Welt in der Du frei sein wirst!

Lebe wohl du schweres kurzes Leben, werde wiedergeboren, federleicht und ohne Last. Du hast es dir verdient!

An der Großmutter Grabe
ich sehe den himmel mit augen betrübt,
den wind, der im jagen der wolken sich übt;
der vogel, der fortfliegt, die luft trägt ihn leicht
auf eisigen händen, die hin sie ihm reicht.

der winter, gekommen, der bringt uns das eis
und malt mit dem pinsel die landschaft so weiß,
so weiß, daß es weh tut, die landschaft zu sehn;
ich rennte gern weg, doch ich kann nicht mal gehn.

ich steh vor der grube, ihr rachen ist weit
geöffnet, zu nehmen den leichnam bereit.
und schon kommen männer und lassen hinab
die kiste ins dunkele, düstere grab.

dein fleischliche hülle, die liegt jetzt im sarg,
die hülle, die über jahrzehnte dich barg,
gegeben dem cyclus naturae anheim,
gelegt in die erde, grad so wie ein keim.

die frucht, die dieser hervorbringen wird,
die wird nicht das sein, was ein grabmal gebiert.
sie wächst in den menschen, die du reich beschenkt
und mit deinem liebenden ratschlag gelenkt.

du hast uns geformt und durch beispiel belehrt,
hast liebe gezeigt und die menschen geehrt.
wir stehen am grab und uns wanken die knie:
für uns, die dich lieben, für uns stirbst du nie!

Wenn ich auch nicht glaube an Gott,
wenn ich auch nicht glaube an die Auferstehung,
wenn ich auch nicht gaube an den Himmel,
so gibt es dennoch eine Seele die in irgendeiner Weise,
wenn auch nur in den Gedanken in uns verankert ist,
sei es denn man erinnert sich an die guten und schlechten Tage des gemeinsamen Zusammenseins!

Der Schmerz um Euer Kind wird nie vergehn,
doch weil wir Menschen sind, lernen wir mit der Zeit zu verstehn.
Es war, wenn auch nur für eine kurze Zeit,
für Euch das wichtigste auf dieser Welt.
Dieses Kind, es war nur eine Sekunde in der Unendlichkeit,
doch für Euch war es alles unterm Himmelszelt.
Drum denkt nicht mit Trauer an Euer Kind zurück,
es gab Euch, wenn auch nicht lange, die Hand zum Glück.

Du bist abgereist.
Wohin?
Wir glauben, dein Ziel zu kennen.
Du sprachst von einem Land der Liebe, des Lichtes und des Friedens.
Wir haben dich alle zum Bahnhof begleitet.
Wir haben dir noch nachgewunken.
Jedes Gebet ist mehr als ein Kartengruß!



Die Seele trat Ihre Reise an,
als wir uns noch an den Händen hielten;

Frieden, Stille - kein Geräusch,
eingehüllt im Nebel;

Der Abschiedsschmerz unbeschreiblich,
keine Vorbereitung darauf gerecht;

Zart, zerbrechlich wie Porzellan,
endlich befreit von Schmerz und Pein;

Dein herzhaftes Lachen verstummt;
unser unsichtbarer Bund verloren?

Noch die Herzen gefüllt mit Liebe und Trauer
Und lässt uns doch hier nun allein;

Du musstest gehen,
doch nicht weg von uns,
sondern nur voraus;

Unsere Liebe nimmst du mit,
Deine tragen wir in unseren Herzen;



Laß dich fallen
in deine Trauer,
und schäme dich nicht
deiner Tränen.
Weine um vergangenes
Glück,
aber öffne dein Herz
für all die Liebe,
die dir gegeben wird.

Schlimmen Traum hab ich geträumt,
und wollte schnell erwachen.

Doch sah ich dann, es war kein Traum,
nur Tränen und kein Lachen.

Die Zukunft scheint mir ohne Dich
ganz ohne Sinn und Freude.

Gestern warst Du noch bei uns,
gegangen bist Du heute.

Nun da Du nicht mehr bei mir bist,
umgibt mich grauer Nebel.

In meinem wunden Herz jedoch,
da wirst Du weiterleben.



Du bist von uns gegangen
letzte Nacht
vorbei das Bangen
die Hoffnung lebt ganz sacht
auf ein Wiedersehen
an einem besseren Ort
lass es dir gut gehen
wir sehen einander dort.

Der Ruf dem er folgt,
war die himmlische Gnade aus dem Portal,
durch das er als Engel schreiten
und Dich von dort aus fortan liebevoll begleiten wird.