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Daniels Gedichte von Nr. 4 - Nr. 6

Mein Frankfurt

 

Mein Frankfurt in meinem Herz-die Viertel,die Armut,der Prunk,

alles zusammen unter einem Hut.

Die Menschen,die Lichter,der Park-mein Leben,

es war dort sehr stark.

Gestanden mitten im Leben,

mit den Füßen auf dem Boden.

Meine Familie-die Patienten,

mein tägliches Brot.

Auf vielen Hochzeiten getanzt

von der Tafel bis zur Pflege,

geachtet,geschätzt und geliebt

der Hut wurde vor mir gezogen,

ich machte mein Ding,

 

egal wie gekleidet,wie gekämmt.

Ich war der Herr Müller,der überall daheim,

ich zeigte Gefühle das durfte ich tun.

Das machte mich menschlich,doch was ist nun?

Ich werde kämpfen,der Alte zu sein,echt mit dem Herzen,nicht zum Schein.

 

 

 

Daniel-Thomas Müller

 

Dezember 2014



 

der Stein und seine Geduld

 

widerspenstig und stur,

stolz nach oben schauend.

Nie den Charakter verloren,

egal, ob Sturm,Flut,

Schnee oder Eis,

allem bist Du gewáchsen,

alles hast Du ertragen

und überstanden.

Selbst eine Decke aus Moos,

hast Du über Dich ergehen lassen.

Trotz allem bist Du immer,

immer noch stolz und mächtig.

Hörst Dir die Sorgen an,

kannst schweigen.

Gibst keine Antwort,

Deine Sprache ist schweigen.

Schweigen bedeutet Ruhe,

Ruhe bedeutet Ausgeglichenheit.

Ausgeglichenheit bedeutet Energie,

Energie bedeutet Kraft.

Kraft hast Du mir gegeben,

ich hab sie wiedergefunden,

gefunden durch Dich

und Deine Geduld.

Mein Stein,

ich danke dir dafür

 

Daniel-Thomas Müller

 

Dezember 2014



 

Die Wächter der Natur



verfasst im Dezember 2014



 

oh Wunder, welch ein Anblick,

bedrohlich,aber auch anziehend.

Ragst Du in den Himmel,

im Wald,an der Klippe.

Platz findest Du überall.

Gewappnet bist Du

gegen Eis und Schnee,

gegen Hitze und Regen,

selbst wenn sich das Moos auf

Dir ein Bett macht,

dann nutzt Du dies zum Schutz.

Zum Schutz vor Fremden,

vor Fremden die Dich besteigen.

Du bist geduldig,

wenn auch stur,

Du bist beständig,

läufst nicht weg.

Im Herbst ist Dein Antlitz

umgeben von buntem Laub,

noch ein bischen Freude,

bevor der harte Winter kommt.

Jerusalem hat seine Klagemauer,

ich hab meinen Hoffnungsfelsen.

Hoffnung warum?

Du läufst nicht weg,

bist immer da,

gibst mir Schutz vor der Sonne,

bin ich müde,

darf ich bei Dir ruhen,

ich kann Dir alles anvertrauen,

Du schweigst,

Du lässt Dich nicht hängen,

schaust immer nach oben,

mein Fels,

Du gibst mir bei Deinem Anblickkeine

keine Chance,

mich aufzugeben.

 

Daniel-Thomas Müller, Dez. 2014