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Höhen , Tiefen , Haltlos

 

unzählige Höhen und Tiefen hab ich erlebt im Leben, 

ich kenne die Schluchten,ich kenne die Hügel.

Auch in dem Tal der Tränen,da war ich gestrandet.

Die Flügel zu den Wolken,auch die waren gewachsen,

doch für Wolke sieben,reichte der Sprit nicht.

Ich verlor die Orientierung,hingefallen bin ich sehr oft 

Immer einmal mehr aufgestanden,doch meine Knochen werden müde,

und mein Wille wird schwach,

drum ist in diesem Exponat einfach mein "Ich" gehauen.

                   Daniel-Th. Müller, Dez.2014

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Daniels Gedichte von Nr. 1 - Nr. 3

an meine Mutter

 

Du warst so liebevoll,aber schwach, 

 gefangen in den Händen des Tyrannen. 

Gewalt und Vorwürfe bekamst Du als tägliches Brot, 

zwei Kinder,die hast Du geboren,

doch,Du warst zur Sklavin gemacht. 

Du wolltest soviel,doch Du durftest nicht. 

Beliebt warst Du und bist Du immer noch bei allen, 

doch die Lorbeeren erntete der falsche, 

Lernen wolltest Du Friseuse, 

doch,das durftest Du nicht. 

In die Ehe geflüchtet, 

erst dann zeigte er sein wahres Gesicht.

Was er sagte,das wurde gemacht, 

ansonsten ist die Hand ausgerutscht.

Die Gewalt und die Schläge hast Du ertragen, 

nur,um ihn nicht unzufrieden zu machen. 

Von Spuren gezeichnet, 

bis in den Tod.

Der Kontakt zu mir wurd Dir verboten, 

weil ich doch nicht in die Norm passte,

alles musste heimlich geschehen, 

Mutter,Du warst schwach, 

und bist doch Mensch geblieben, 

allen wolltest Du es recht machen.

Liebenswert und hilfsbereit,

immer da für andere,

mit zwölf wurdest Du zwangsweise katholisch, 

nur aus Erbschaftsgier,

das wurde Dir später zum Verhängnis,

um Deine Hand hielt ein Scheinheiliger an 

Ein scheinheiliger Teufel, 

bei dem das sagen hatte die Hand, 

die Hand wurd zu oft gehoben, 

Dein qualvolles Leben, 

und all Deine Kraft, 

nun hast Du die schützende Hand dieses Wächters,

der Dich immer bewacht.

Besonders dann,

wenn der Platz neben Dir besetzt. 

In Erinnerung und Danke für Deine unermüdlichen Einsatz  

                          Dezember 2014

                                                                                                             Daniel-Thomas   

 

Die Felsenwanderung

                                                       

mitten im Wald zwischen Bäumen und Laub ragst Du hervor

,höher und höher,

mächtiger und schöner,

ob nah am Wegesrand,ob am Hang oder im Tal,

Du exhibitionierste Dich,um des Fotografen Willen,

zu unserer Augen Lust,

ohne Angst der Verblendung,ohne Angst Dich zu zeigen,

ohne Scham - man könnte Dir was abschauen.

Dem Wandersmann spendest Du ein Ort der Ruhe,für die ermüdeten Beine,

einen Ort der Ruhe und Besinnlichkeit,er dankt es Dir indem er weitergeht,

ohne etwas von Deiner Schönheit,oder von Deinem Mantel zu klauen.

Du spendest ein unbeschreibliches Gefühl,ich nenne es mein "Wohlfühlort"

                     

 

       Daniel-Th.Müller

 

                        Dezember 2014